Tallinn 2025

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Unser 177. privater Reisebeitrag – Reise aus 2025

Tallinn (Tag 9)

Nach unserem Frühstück fuhren wir im Bus 2, der ja gegenüber dem Hotel war, direkt zum Flughafen. Dort angekommen gingen wir zum Kiosk, denn wir durften dort unsere gekaufte Fahrkarte zurückgeben, die 3 Euro Pfand pro Karte hatten wir anstandslos erhalten. An der Sicherheitskontrolle ging alles sehr zügig und so waren wir auch schon in der Business Class Lounge, wo wir uns erst einmal alles anschauten. Diese Lounge bietet eine Vielzahl von Annehmlichkeiten, darunter komfortable Sitzgelegenheiten, kostenlose Snacks und Getränke sowie eine ruhige Atmosphäre, die perfekt zum Entspannen geeignet ist.

Wir tranken etwas und beim Essen sahen wir den Flugzeugen zu, wie sie starteten oder landeten. Besonders beeindruckend war der Anblick eines großen Flugzeuges, das sanft in den Himmel aufstieg und dabei die Sonne reflektierte. Dann sahen wir auf der Anzeige, dass wir etwas Verspätung hatten. Naja, in der Business Class Lounge lässt es sich auch in so einem Fall gut aushalten und so verging die Zeit mit Essen, Trinken und mit guter Sicht von der Terrasse aus. Wir konnten sogar die Vorbereitungen für den Abflug des nächsten Flugzeug beobachten, was uns interessante Einblicke in den Flughafenbetrieb gab.

So verging die Zeit und wir mussten zum Gate, dort ging alles sehr schnell und das Flugzeug hob ab. Während des Fluges bekamen wir etwas zu essen und zu trinken, was in der Business Class immer ein Highlight ist. Alles war sehr ruhig und schon landeten wir wieder in Frankfurt. In Frankfurt selbst hatten wir es uns wieder in der Business Class Lounge gemütlich gemacht und auch hier gab es wieder eine Verspätung. Es ist interessant zu beobachten, wie viele Reisende hier auf ihre Flüge warten und sich entspannen, während sie auf die Durchsagen des Personals lauschen.

Als es endlich losging und wir im Flugzeug saßen, sahen wir, dass der Kapitän vorne stand und mitteilte, dass die Hydraulik nicht ok ist und wir Flüssigkeit verlieren. So mussten wir alle wieder aussteigen, und das Chaos war perfekt. Man schickte die Leute von A nach B, uns wurde gesagt, dass wir zur Business Class Lounge gehen sollten. Dort wurden wir schon erwartet, wir bekamen neue Bordkarten, die schon dort ausgedruckt waren, für den nächsten Flug eine Stunde später ausgehändigt. Diese schnelle Reaktion des Personals hat uns sehr beruhigt, da wir uns in einer stressigen Situation befanden.

So tranken wir in der Lounge noch etwas und gingen zum Gate, dort ging auch schon der Check-In los. Wir konnten im Flugzeug alle unsere Bedenken, dass wir eventuell heute nicht mehr nach Berlin kommen, ablegen. Nachdem wir wieder Essen und Trinken bekamen, ging alles sehr flott und die Landung spät abends war auch gut. Wir hatten sogar die Möglichkeit, die letzten Sonnenstrahlen über Frankfurt zu beobachten, was ein schöner Abschluss unserer Reise war, und so konnten wir noch unsere S-Bahn nach Hause nehmen. Diese Nachtfahrt war für uns eine willkommene Gelegenheit, über die Erlebnisse der letzten Tage nachzudenken.

Zusammenfassung Baltikum

Es war eine wirklich lehrreiche Reise. Wir mussten lernen, dass man genauer auf die Zimmeranhänger schauen sollte, denn dort steht nicht immer nur „bitte nicht stören“ drauf. Auch die Fahrkartenregelung ist in jedem Land verschieden. Wir hatten aber vorher gelesen, dass wir in den Bussen bar bezahlen können, was überhaupt nicht stimmte. Die unterschiedlichen Zahlungsmethoden in den verschiedenen Ländern haben uns oft überrascht und wir mussten uns darauf einstellen.

Aber wir haben wirklich viel gesehen und das Baltikum sollte man sich ruhig einmal anschauen. Die Architektur in Tallinn, besonders die Altstadt mit ihren gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäuden, ist ein absolutes Highlight. Uns hat es mit allen Wetterumbrüchen wie starkem Regen, plötzlichem Sonnenschein mit Hitze und wechselndem Wetter an einem Tag gut gefallen. Auch haben wir gelernt, dass es gut ist, wenn man Business Class gebucht hat, denn die Umbuchung im Notfall, vor allem wenn es spät abends ist, hatte wirklich gut funktioniert. In solchen Situationen schätzt man den Komfort und die zusätzlichen Annehmlichkeiten, die einem diese Reiseart bietet.

Wir hatten von anderen Passagieren gehört, dass sie erst am nächsten Tag über Wien umgebucht wurden, denn durch den Hackerangriff am BER war das Chaos immer noch groß und jeder wollte natürlich so schnell wie möglich nach Hause. Diese Erlebnisse machten uns deutlich, wie wichtig es ist, flexibel zu bleiben und auf der Reise offen für Veränderungen zu sein. So haben wir viel gesehen und viel Neues gelernt, aber Reisen ist für uns immer noch das Größte. Die Abenteuer, neuen Kulturen zu begegnen, leckeres Essen zu probieren und neue Freundschaften zu schließen, machen jede Reise unvergesslich.

Liebe Reisegrüsse
Georgia und Hans Jürgen

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